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Pioneer XDJ-1000 test

PIONEER XDJ-1000 Multi Player

Was ist das? Ein CDJ-2000 ohne CD-Slot oder ein Modul aus dem DDJ-SZ? Auf jeden Fall ist es ein bisher fehlendes Teil im Puzzle. Weiterlesen

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NUMARK NV – Review

Kurz vor dem KONTROL S8 kam NUMARK mit dem NV auf den Markt. Ein Controller, welcher ebenfalls auf integrierte Displays setzt. Ob es noch mehr Parallelen gibt, klärt sich bei der Vorstellung des Gerätes. Weiterlesen

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MIXVIBES CROSS – Version 3.3

The Most Underrated DJ-Software” bringt mit Update auf 3.3 unter anderem eine 64bit-Unterstützung. Weiterlesen

Gemini Slate 4

Neu: Gemini Slates werden Serato-kompatibel

Gemini hatte bereits zur NAMM 2014 die beiden Slate-Controller vorgestellt. Damals noch angedacht sie mit Virtual DJ zu bundeln wurde das Liefedatum ständig verschoben. Der Grund dafür ist jetzt klar, denn die beide Slate-Controller gingen durch Serato Hände und mussten leicht verändert werden, damit sie letztendlich für Serato DJ und Intro optimiert an den Mann gebracht werden können.

Gemini Slate 4

Gemini Slate 4

Die wohl bedeutendste Veränderung an der Oberfläche haben die beiden Controller in der Effektsektion und an der Beschriftung der Performance-Pads erfahren. Die Scratch- bzw. Vinyl-Taste, mit dem Slip-Mode auf einer zweiten Ebene gelagert, ist nun auf an die Unterseite des Jogwheels gewandert. Ansonsten ist noch auffällig, dass die Regler-Caps eine neue Form haben, die griffiger aussieht als bei der ersten Vorstellung. Form, Gewicht und Umfang sind gleich geblieben. Wer mehr darüber erfahren möchte, der schaut sich einfach die Features an, die wir schon zur NAMM gelistet hatten.

Gemini Slate 2

Gemini Slate

Sowohl der 2-Kanaler (Slate) als auch der 4-Kanaler (Slate4) sind für Gemini die erste Coop mit dem neuseeländischen Software Hersteller. Im Lieferumfang wird dann die Einstiegssoftware Serato DJ Intro Version 1.2.3 sein.

Mit gerade mal 199.- Euro für den Slate und 299.- Euro für den Slate4 zielen die beiden Controller auf den Einsteigerbereich ab und sollen ab Dezember 2014 im Handel erscheinen. Die Ähnlichkeit zu Numarks Mixtrack Pro2 und Mixtrack Quad ist nicht zu leugnen, dürfte aber im Controller-Bereich niemanden mehr verblüffen. In wieweit der Käuferschaft dieser Aspekt stört bleibt abzuwarten. Ein wesentlicher Unterschied zu den Numark Controllern liegt bei den Performance-Pads. Die Gemini Slates haben hier ganze 8 Pads zur Verfügung, wobei Numarks Mixtrack PRO2 und Quad nur 4 Performancepads besitzen. Gleiches gilt auch für Pioneers DDJ-SB, der in die gleiche Sparte fällt.

Mich persönlich freut es, dass Gemini diesen Schritt, trotz Lieferverzögerung, gewagt hat, da es für die Marke, die auf eine lange Historie zurückblicken kann, eine enorme Aufwertung ist mit einem der Major-Player am DJ-Software Markt eine Coop einzugehen.

Preis Gemini Slate: 199.-

Preis Gemini Slate4: 299.-

Lieferzeit: Dezember 2014

Zur Herstellerseite

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GEMINI SLATE trifft SERATO DJ INTRO

Die beiden Slim-Controller von GEMINI kommen demnächst mit SERATO DJ INTRO und in leicht geändertem Design. Weiterlesen

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AKAI PRO AMX – In Action

Von SERATO kommt ein kurzes Video, was den bald erscheinenden Mini-Mixer AKAI AMX im Zusammenspiel mit Timecode-Vinyl zeigt. Weiterlesen

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Review: BPM-Show 2014 – Pioneer, Reloop, Numark, Serato, Korg, Akai

Die BPM-Show ist vorüber und wir konnten einige Infos für Dich sammeln. Es gab zwar keine Produkt-News, die nicht schon vor der Messe bekannt waren, aber zumindest ließen sich diverse Sachen anfassen, um einen ersten Eindruck gewinnen zu können. Davon abgesehen ist es natürlich immer wieder schön bekannte Gesichter zu treffen, um über das ein oder andere zu plaudern.

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Pioneer PLX-1000

Pioneer PLX-1000

Pioneer PLX-1000

Aktuell sollten sich die ersten Pioneer PLX-1000 Plattenspieler in der Auslieferung befinden.  Auf dem Pioneer-Stand konnten wir die neuen Turnis ausprobieren. Tja, was soll man dazu sagen. Es ist ein Plattenspieler mit Basics, die man vom Technics 1210er kennt. Er funktioniert, nichts wackelt und er ist sehr schwer. Alle Bedienelemente sind gut erreichbar und hinterlassen einen soliden Eindruck. Weiter Infos zum PLX-1000 gibt es demnächst in unserem anstehende Review!

 

 

Serato

Auch Numarks neuer Serato DJ Controller, der vor allem durch seine Deck-Displays Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, stand auf de BPM zum Antesten bereit. Dank Baptiste und Nick von Serato, hatten wir die Möglichkeit uns die neuen Serato Produkte in einem ruhigeren Meetingraum anzuschauen. Darunter auch AKAIs neue Modular-Controller AFX und AMX, Reloops DVS-Ad-On Controller Neon und Serato Flip in Aktion.

Numark NV

Der Numark NV überrascht durch seine sehr flache Bauweise. Die beiden integrierten Displays sind ordentlich hell und zeigen neben der Tracksammlung die Waveform und weitere Informationen. Für Deck 3+4 gibt es jeweils einen Umschalter. Parallel gelagerte Waveforms sind auf den Displays aber nicht möglich. Das neue Flip-Feature ist zwar nicht auf der Controller-Beschriftung zu sehen, aber auf die Tasten “Parameter Adjust” gemappt. Ebenfalls interessant ist der zuschaltbare Roll-Effekt auf die Kanal-Filter und die Kill-EQs per Berührung. Mehr Infos kommen dann in unserem ausführlichen Test.

AKAI AFX&AMX

Die beiden Modular-Controller sind trotz Kunststoffgehäuse überraschend solide gebaut und lassen sich, ohne zu rutschen, auch etwas grober bedienen. Sie sind zudem schwerer als man sie einschätzen würde. Schnelle Cuts mit dem Innofader des AMX sollten den Controller also nicht zum Kippen bringen. Ich dachte erst, dass jemand den Tisch, auf dem die Controller standen, mit Kleber eingeschmiert hatte, aber es waren einfach nur die enorm griffigen Gummifüße der beiden Controller, die für Standfestigkeit sorgten. Fader, Regler und Tasten fühlen sich gut an und auch der neugierige Blick auf eine der EQ-Poti-Achsen bestätigte, dass hier ordentlich gearbeitet wurde. Auch wenn die EQ-Regler für meinen Geschmack ein wenig schwergängig waren, so bleibt das Gesamtbild davon ungetrübt. Wir sind gespannt, wie sich die beiden Module in unserem anstehenden Test schlagen.

Reloop Neon

Reloops neuster Add-On-Controller hinterließ ebenfalls einen positiven Eindruck. Das Kunststoffgehäuse ist sauber verarbeitet und die anschlagdynamischen Pads sind groß genug für Trigger-Akrobatiken. Die beiden Endlos-Encoder für das Track-Loading und Loops sind ein wenig wackeliger, als die des AKAI AMX bzw. AFX. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Poti keine obenliegende Verschraubung besitzt. Reloops Neon stand ebenfalls, dank der guten Gummifüße, äußerst stabil auf dem Tisch.

Serato Flip

Serato Flip ist durchaus ein super Werkzeug, dass natürlich ein wenig Übung benötigt. Für diejenigen, die sich das Flip-Upgrade irgendwie nicht so richtig in ihr DJ-Set denken können, sei gesagt, dass es sich auch wunderbar im Studio oder zu Hause nutzen lässt, um schnell ein paar getriggerte Sachen aufzunehmen. Aktuell funktioniert Flip noch nicht, wenn das Trackdeck oder die Timecode-Platte steht. Laut Baptiste soll dies aber im nächsten Update behoben sein. Wer nicht weiß, was Serato Flip ist, der kann das hier gerne nachlesen!

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Reloops bunte Fadercaps & Knobs

Kurz vor der BPM ereilte uns noch Reloops Pressemitteilung zu den neuen bunten Fadercaps und Knobs. Da Customizen von DJ-Equipment Gang und Gebe ist, um sich abzuheben, scheint Reloop in die gleiche Richtung wie DJTechtools mit den Chromacaps gedacht zu haben, mit dem Unterschied, dass ein Set von Reloop gerade mal 11,90 Euro kostet. Bei den Chromacaps kostet alleine das Stück zwischen 3.- und 5.- Euro. Reloop bietet hier jeweils ein Faderkappenset (5 Stück) und eines für Drehregler (8 Stück) an. Nach der ersten Begutachtung auf der BPM scheinen Reloops neue Kappen die gleichen zu sein, wie man sie auch auf den Mixern und Controllern findet mit dem Unterschied, dass sie eine leichte Gummierung besitzen. Die Kappen gibt es in 5 verschiedenen Farben: gelb, grün, blau, lila und weiß. Gefühlt sind die Chromacaps von DJTechtools etwas dicker und haben einen weicheren und griffigeren Gummiüberzug. Zusätzlich gibt es bei den Chromacaps auch zwei verschiedene Stärken, nämlich “Super” und “Fatty”.

Nachdem DJWORX diesen unschlagbaren Review zu den neuen Reloop Caps gebracht hat, sehen wir leider von einem Produktest ab 🙂

Korg Electribe 2

Korg lässt die Electribe Stepsequenzer wieder aufleben und stellte auf der BPM schon ein erstes Serienprodukt vor. Ich muss zugeben, dass ich nie ein Freund von Stepsequenzern gewesen bin. Und da die Electribe in meinem Kopf irgendwo zwischen DJing, Live-Act und Recording stehen, sind sie auf jeden Fall eine Erwähnung wert. Nicht zuletzt auch weil schon aus der letzten Generation ein beeindruckender Sound rauszuholen war. Wer mehr über die Electribe erfahren möchte, sollte sich die Newsmeldung von Selektion.de durchlesen und auf Korg.de vorbeischauen. Einen ausführlichen Test der Electribe gibt es demnächst auf dj-lab.de (Aber nicht von mir 😉 ).

Fazit

Auch wenn viele Hersteller ihre Infos zu Produktneuheiten meist vor der Messe rausfeuern, so ist die BPM-Show nach wie vor für mich eine sehr interessante Messe. Das liegt zum größten Teil daran, dass ich dort netzwerken kann und die Messe auf den Konsumenten und nicht auf B2B ausgerichtet ist, so dass man neben den Produktneuheiten eine Menge Informationen in Workshops rund um das Thema DJing, Musikproduktion und neuerdings sogar Lichttechnik angeboten bekommt. Klar, es ist nicht Jedermanns Sache deswegen nach England zu fahren/zu fliegen. Vor allem, wenn die Berichterstattung im Netz schon vor der Messe Details liefert, die einen generellen Besuch in Frage stellen. Der Schlüssel liegt dann eher darin, wie viel Informationen man für den persönlichen Nutzen von so einer Messe mit nehmen kann. Für den DJ von heute dürften das dann aber Themen sein, die weniger das Auflege-Equipment selbst betreffen, sondern durchdachte Kurse, die ihm zeigen, wie er sich erfolgreich vermarktet und mit welchen Bedingungen das ganze verknüpft ist.

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Auf unserer Facebookseite gibt es noch mehr Bilder von der BPM-Show 2014 in Birmingham. Schau doch mal vorbei!

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SERATO DJ 1.7 Update bringt FLIP

Yeah, ich flip aus. Bedeutungen, laut Wiktionary: starke Gefühle unkontrolliert und übermäßig ausleben. [a] vor Wut [b] vor Begeisterung oder Freude. In dem Fall trifft b zu. Das SERATO DJ Majorupdate auf 1.7 ist da und mit ihm kommt ein hochgradig interessantes Feature: FLIP. Weiterlesen

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SERATO FLIP – Neues Expansion Pack

Neuigkeiten aus Neuseeland. SERATO FLIP verspricht kreatives Re-Editing von Tracks und erweitert die Software mit einer Art “Looprecorder”. Weiterlesen

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NUMARK NV – Serato Controller

Ein neuer 4-Deck Controller von NUMARK bringt ein Alleinstellungsmerkmal mit. Korrekt müsste man sagen zwei Alleinstellungsmerkmale: denn es sind zwei 4,3″ Farbdisplays. Weiterlesen

ab sofort zu haben: pastel blue

SERATO Control Vinly – Pastell Serie

Etwas verspätet zum letztjährigen Sommertrend in der Mode schiebt SERATO eine neue Vinyl-Serie nach. In pastell. Weiterlesen

Verschiedene Cue-Punkt Arten in Traktor

Tutorial: Cue-Punkte effektiv einsetzen am Beispiel Traktor Pro

Der Einsatz von Cue-Punkten ist nicht erst seit der Erfindung von DJ-Softwares ein bewährtes Mittel um effektiv aufzulegen, sondern wurde schon von Scratch-DJs zu Vinyl-Zeiten genutzt. Vielleicht gehörst Du ja selbst noch zu dieser Gattung oder hast es mal bei einem DJ gesehen, der mit Hilfe von Aufklebern auf der Schallplatte bestimmte Stellen markiert hat, um schnell an sein Scratch-Sample zu kommen. Mit dem Erscheinen von DJ-Softwares und deren ständigen Weiterentwicklung ist das Feature, mehrfach Cue-Punkte setzen zu können, ein Standard geworden, der wesentlich dazu beiträgt den Workflow zu vereinfachen.

Warum solltest Du Cue-Punkte nutzen?

Cue-Punkte vereinfachen Dir das Auflegen weil Du Dich mit ihnen schneller im Track bewegen und dabei in kurzer Zeit Informationen sammeln kannst, die Du für Deinen Mix benötigst. Du hast durch sie nicht nur einen schnellen Zugriff auf bestimmte Stellen im Track mit einem akustischen Feedback, sondern auch eine visuelle Hilfe in Form eines Markers, den Du vorausschauend für Mix-Ins und Mix-Outs nutzen kannst. Gerade in einer Zeit, in der Musik in großen Mengen verfügbar ist, ist es nicht immer leicht sich die Charakteristik eines einzelnen Tracks einprägen zu können. Dabei ist gerade dies ein wichtiger Teil des Auflegens, um eine Playlist zu erstellen. Cue-Punkte können Dir schnell vermittelt, wo z.B. der Beateinsatz, das Vocal oder der richtige Mixing-Punkt liegt. Darüber hinaus können Cue-Punkte auch für folgendes Hilfreich sein:

  • Sie können zum Triggern von Samples genutzt werden. > z.B. kannst Du Bassdrum, Snare und Highhat markieren, um Beats selbst zu triggern.
  • Man kann mit ihnen Loops markieren. > z.B. kannst Du bestimmte Parts aus einem Track zum Remixing nutzen.
  • Cue-Punkte können als “Gridmarker” essentiell für die Quantisierung durch Beatgrids eingesetzt werden. > Phasengenaues AutoSync und der Einsatz mancher Effekte funktioniert nur mit Beatgrids.

Cue-Punkt Arten und deren Einsatzmöglichkeiten am Beispiel Traktor Pro

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Standard Cue-Punkt in Traktor Pro und Cue-Punkt Menü mit den verschiedenen Arten

Man kann dieses Beispiel natürlich auch mit einer anderen Software darstellen, wobei Traktor in Sachen Cue-Punkte wohl die meisten Varianten bietet und ich somit alle Einsatzmöglichkeiten am besten erklären kann. Serato bietet zwar in SSL und SDJ nur Gridmarker, Hotcues und Loop-Cues, aber das Prinzip ist zu 99% das gleiche.

Verschiedene Cue-Punkt Arten in Traktor

Verschiedene Cue-Punkt Arten in Traktor

1. Beatgrid Marker (weiß)

Der Beatgrid Marker ist praktisch der Anfangspunkt von dem aus das Beatgrid über den Track gelegt wird. Er ist essentiell für alle späteren Manöver, die in Abhängigkeit zu einer ordentlichen Quantisierung des Tracks stehen. Man kann sich zwar auch ohne Beatgrid der Autosynchronisation widmen, aber wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, dass zwei Tracks dauerhaft synchron laufen und Wert auf ein phasentreues Einklinken in den Mix legst ,setze lieber ein Beatgrid! Den Beatgridmarker setzt Du am besten am Anfang eines Beats (Bassdrum), der nach Möglichkeit noch nicht durch Basslines überlagert ist. Das kann auch in der Mitte des Tracks sein, da er das Beatgrid sowohl vor, als auch hinter seiner Position legt. Alternativ kann Traktor schon bei der Analyse eines Tracks diesen Marker automatisch setzen. Hier solltest Du aber immer noch mal kontrollieren, ob das Ergebnis stimmt. In Traktor kannst Du dazu das Metronom nutzen, welches sich im Advanced Menü unter den Decks unter “Grid” mit dem Kofhörersymbol versteckt. Die Nutzung des Metronoms setzt aber voraus, dass Du ein geschultes Ohr hast, das Beatmatching beherrscht!

In Serato DJ setzt Du den Grid Marker mit der Taste “X”. Voraussetzung ist hier, dass Du den “Grid Edit”-Modus aktiviert hast (im Deck). Der Grid Marker kann aber auch schon im Offline-Modus von Serato automatisch gesetzt werden, sofern man die Option dafür aktiviert hat.

"Set Beatgrid" aktivieren, damit das Beatgrid automatisch während der Analyse gesetzt wird.
“Set Beatgrid” aktivieren, damit das Beatgrid automatisch während der Analyse gesetzt wird.

2. Load Marker (gelb)

Diesen Marker setzt Du an den Anfang eines Tracks. Er bietet Dir den Vorteil, sofern Du es in den Traktor Einstellungen aktiviert hast(siehe Bild unten), dass beim Laden eines Tracks die Nadelposition direkt an diesen Cue-Punkt springt. Manchmal liegt der Trackanfang bzw. der erste Mix-In-Punkt nicht dort, wo man ihn gerne haben würde. Der Load Marker kann Dir hier Abhilfe schaffen.

"Initial cue to loadmarker" sollte aktiviert sein

“Initial cue to Load Marker” sollte aktiviert sein

In Serato DJ gibt es keinen Load Marker. Du kannst aber alternativ trotzdem den ersten Cue-Punkt an die gewünschte Stellen setzen und im Setup “Play from first Cue Point” aktivieren.

Im Serato DJ Setup

Im Serato DJ Setup

3. Standard Cue Marker (blau)

Diesen Marker nutzt Du für alle möglichen Stellen, die Dir wichtig erscheinen, wie z.B. Break, Drop, Vocal-Einsatz oder auch einfach zum Triggern von Track Elementen wie Bassdrum, Snare, etc.

4. Loop Marker (grün)

Der Name verrät es eigentlich schon. Der Loop Marker ermöglicht es Dir Loops in einem Track zu speichern. Dies ist von Vorteil, wenn der Track nur kurze Passagen für den Mix-In oder Mix-Out hat, da Du so diese Passagen künstlich mit einem Loop verlängern kannst. Vorgespeicherte Loops sind aber auch ideal um kleine Remixe zu gestalten, in dem Du Teile eines Tracks einfach zum Vermischen mit anderen Tracks vormerkt. Das ist in etwa das gleiche Prinzip wie bei den Remixdecks oder einem Sampler, in dem kurze Clips abgespielt werden, nur dass man sich die Arbeit des Herausschneidens aus einem Track sparen kann. Der Vorteil eines gespeicherten Loops zum Autoloop ist, dass Du Tracks in einen gespeicherten Loop reinlaufen lassen kannst (Aktivate-Taste im Deck drücken), so dass Du eine Passagenverlängerung nicht immer manuell vornehmen musst. Übrigens, falls  Dir eine Looplänge von 32 Beats zu kurz ist, kannst Du Dir den Loop auch größer basteln. Im Advanced Menü “Move” wählst Du dazu, vor dem Speichern des Loops, einfach “Loop Out” aus und kannst dann den Loop-Endpunkt mit den Pfeiltasten ( <>) verschieben. Alternativ kannst Du natürlich im Play Modus den Loop manuell setzen und ihn dann abspeichern.

Loop Out Punkt versetzen

Loop Out Punkt versetzen

In Serato DJ gibt es leider nur die Möglichkeit manuelle Loops zu setzen, wenn man über eine Looplänge von 32 beats hinaus möchte.

5. Fade Marker (orange)

Mit dem Fade-In und Fade-Out Marker setzt Du in erster Linie in Traktor Pro Punkte für Auto-Fades. Das ist in Traktor Pro die einzige Möglichkeit um eine Art Auto-DJ zu aktivieren. Voraussetzung hierfür ist, dass Du alle Tracks in Deiner Playlist mit diesen Fade-Markern versehen hast, der Cruise-Modus aktiviert und in den Einstellung bei “Activate Fade-In & Fade-Out Markers” ein Häkchen gesetzt ist.

Fade-Marker Aktivierung

Fade-Marker Aktivierung

Cruise Modus

Cruise Modus

Sofern Du keine Auto-DJ Funktion benötigst, können Fade Marker, durch ihren farblichen Unterschied, aber wunderbar als Markierung für Stellen, an denen Du einen Mix ansetzen würdest, genutzt werden.

In Serato DJ gibt es keine Auto-DJ Funktion.

Hinweis:

In Traktor Pro siehst Du unter den Decks maximal 8 Cue-Punkte. Es können aber bis zu 32 Stück gesetzt werden. Die restliche Cue-Punkte müssen dann aber entweder auf die Tastatur oder einen MIDI-Controller gemappt werden. Damit wäre es, ähnlich wie mit den Remix Decks, möglich sich eine Sample-Matrix mit einem entsprechenden Controller aufzubauen. Eine weitere Hilfe bei der Cue-Punktevergabe ist die Möglichkeit, diese zu benennen. Traktor als auch Serato bieten dazu Textfelder an.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem kleinen Beitrag die Möglichkeiten aufzeigen, Deinen Workflow als Digital DJ, mit Hilfe von Cue-Punkten, zu verbessern. Vielleicht nutzt Du ja schon intensiv die Vorteile von Cue-Punkten und kennst noch mehr Möglichkeiten sie einzusetzen? Dann lass uns dran teilhaben und schreibe einen Kommentar!

Ich kann an dieser Stelle nur sagen: Nutze die Vorteile der heutigen DJ-Technik und mach Dir das Leben einfacher, damit Du Dich besser auf Dein Publikum vorbereiten kannst. Setze Cue-Punkte! Setze Beatgrids!

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Serato DJ 1.6.1 Screenshot

Updates bei SERATO

SERATO bringt neue Versionen für DJ und INTRO. Im Vordergrund steht dabei eine bessere Stabilität. Weiterlesen

RELOOP BEATMIX 4

RELOOP BEATMIX 2 und BEATMIX 4

Ach ja, es ist mal wieder Musikmesse. Folglich: manch unerwartete News, manche die man genau so hätte vorhersagen können. Weiterlesen

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Yes Sir – SERATO DJ 1.6

Die nach der Beta-Phase nun offiziell freigegeben SERATO DJ Version 1.6 unterstützt nicht nur (neue) Controller, wie den Pioneer DDJ-SZ, den kommenden Reloop Terminal Mix 8 oder Denons MC6000MK2, sondern auch die bisherige “Scratch Live Hardware” SL2, SL3, SL4 und Sixty-One, Sixty Two sowie Sixty Eight (und natürlich den Sixty Four). Weiterlesen

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FAQ – Wo ist meine Software?

Heute gehen wir mal einer Frage auf den Grund, von der man gar nicht annimmt, dass sie auftaucht … bis sie auftaucht. Weiterlesen

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SERATO DJ 1.5 – out now

Heute ist dann wohl der Tag der Tage; das gute alte SCRATCH LIVE geht in SERATO DJ 1.5 auf. Das steht ab sofort zum Download bereit. Weiterlesen