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Tutorial: Von Traktor Pro auf Rekordbox und Pioneer CDJs umsteigen

Vorgeschichte

Ich bin Traktor-User der ersten Stunde und ich liebe es mit dem Programm aufzulegen! Angefangen habe ich noch klassisch mit Vinyl. Fasziniert von der Timecode-Vinyl Technik und den damit einhergehenden Vorzügen bin ich sehr früh auf DVS umgestiegen (damals noch Stanton Final Scratch1.5). Vorraussehend wo die Reise in Bezug auf die Entwicklung von Traktor hingeht, war klar dass ein entsprechend hochwertiger Controller zur Steuerung her musste. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch bei dem deutschen Vertrieb von Vestax gearbeitet. Vestax stand damals für innovative und solide Hardware – insbesondere Scratch-Mixer. Die Idee einen Controller für Traktor mit einer entsprechend ähnlichen Qualität zu bauen lag auf der Hand und die Geburtsstunde des VCI-100 stand vor der Tür in dessen Entwicklung ich damals tief involviert gewesen bin. Ohne zu übertreiben kann man mit Fug und Recht behaupten, dass dieser Controller die Initial-Zündung für die bis heute andauernde DJ-Controller-Ära war.

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Später bin ich dann vom VCI-100 auf den größeren Bruder, den VCI-400 umgestiegen. Vorteil war die 4-Deck- Steuerung und die Trigger-Pads. Leider war er auch gefühlt doppelt so groß, was schon mal ein Teil der Grundproblematik bei der Benutzung mit Controllern im Club darstellte: Das Platzproblem. Traktor in Verbindung mit einem Controller bietet einem extrem viele Möglichkeiten, birgt aber den Nachteil, dass man in der DJ-Kanzel immer eine Extra-Wurst brät, dadurch dass man an das vorhandene Equipment (in der Regel 1x Pioneer DJM Mixer + 2x Pioneer CDJ 2000 NXS) sein mitgebrachtes Equipment anschließen muss. Das bedeutet nervige Verkabeleien während der vorherige DJ spielt, separate Abhöre über den Controller und natürlich den klobigen Computer ohne den es ja leider nicht geht. In der Summe ist das für alle Parteien ein sehr stressiges und nerviges Unterfangen, welches  zusätzlich allerlei Fehlerquellen mit sich bringt, wie z.B vergessene oder defekte Kabel, zu wenig Platz in der Booth um den Controller zu platzieren, unfreiwillige Musikaussetzer, weil man versehentlich das falsche  Kabel zieht etc.

Aufgrund dessen bin ich von einem Controller der zur Steuerung von Traktor im internen Modus auf einen Controller zur Steuerung von Traktor im externen Modus umgestiegen. Als kompakteste Lösung erschien mir hierzu der MC-1000 Controller von Zomo. Dieser Controller ermöglicht eine 4-Deck Steuerung und hat eine 8-Kanal Audiokarte integriert. Einen Bericht dazu findest du in diesem Video:

Auf diese Art aufzulegen hatte zum einen den Vorteil, dass ich nun das bestehende Club-Pult nutzen konnte (da die Decks an die Line-Eingänge des Mixers angeschlossen werden und nicht wie im internen Modus, man nur mit der Stereo-Master-Summe an den Mixer geht und am Controller mixt) und gleichzeitig alle Vorteile von Traktor + die Möglichkeit zur Manipulation per Jogwheel durch die Pioneer-Player. Leider blieb das Problem der massiven Verkabelung (2x Cinch + USB + Rechner).

Um das zu reduzieren bin ich nach dem Update seitens Native Instruments auf die direkte Steuerung von Traktor via HID und den Playern gewechselt. Das hatte den Nachteil, dass ich keinen Controller mehr für die Effekt-Steuerung hatte, dafür aber wieder ein Gerät und Kabel weniger. Blieben noch zwei USB Kabel und der Rechner.

An dem Punkt angelangt wuchs der Drang vollends vom Rechner wegzukommen, nur noch mit USB-Sticks aufzulegen und auf Rekordbox umzusteigen. Was mich bisher davon abgehalten hat, war die Tatsache, dass ich mittlerweile über eine Track-Collection von nahezu 10.000 Tracks verfüge, die alle gegriddet und mit Cue-Punkten versehen sind. Die Vorstellung das alles noch mal neu machen zu müssen, lies mich zu der Überlegung kommen mich erneut auf die Suche nach einem guten Konvertierungs-Programm zu machen, welches in der Lage ist umfassend meine Traktor-Collection zu Rekordbox zu übertragen.

Rekordbuddy

Ich hatte vor einem Jahr schon mit Rekordbuddy herumexperimentiert, bin aber auf einige Probleme gestoßen, die ich hier an dieser Stelle nicht weiter ausführen möchte. Fakt ist, dass das Ergebnis unzureichend war und die Software verhältnismäßig massiv und dadurch für einen Konverter sehr träge war. Was ich brauchte war ein kleines, schlankes, zuverlässiges Tool ohne großen Schnick Schnack, welches einfach nur seinen Job macht. Nach einiger Recherche bin ich fündig geworden:

DJ Conversion Utility für Mac OSX

Das Programm kostet im Gegensatz zu Rekordbuddy nur 6,95 $, ist super handy und der Support ist exzellent. Anfänglich gab es noch ein paar Bugs auszumerzen und ich bin dadurch in Kontakt mit dem Entwickler gekommen, der superschnell geantwortet hat und alle Fehler binnen kürzester Zeit fixen konnte. Der einzige Nachteil ist, dass die Software aktuell nur für den Mac zu haben ist.

In dem nachfolgenden Video möchte ich Euch kurz den Prozess eines Konvertierungs-Vorgangs demonstrieren.

Hier die einzelnen Schritte in der Übersicht:

1. Playliste erstellen in Traktor erstellen
2. Track-Collection exportieren (Achtung Haken raus!)
3. DJCU starten und Input Source auf Traktor stellen
4. Playlist und Downbeat anhaken
5. Gewünschte Playlisten auswählen
6. Rekordbox öffnen: Rekordbox XML – In der Wiedergabelist den Export auswählen und in Playlisten ziehen
7. Rechte Maustaste auf die Playlisten und auf USB Stick exportieren

Dadurch, dass die Konvertierung so simpel und schnell funktioniert, kann ich prinzipiell weiterhin Traktor zur Vorbereitung nutzen (ich liebe es Sets autark am Laptop vorzubereiten – dafür habe ich mir für alle notwendigen Funktionen ein Keyboard-Mapping erstellt). Anschließend habe ich die entsprechende Playlisten nach Rekordbox übertragen und dann von dort aus auf den USB Stick, um im Club ohne Rechner zu spielen.

>Tipp: Hier gibt es auch ein Keyboard Vorbereitungsmapping für Traktor Pro.

Fazit

Ich bin total begeistert von dem Tool und kann es nur jedem ans Herz legen, der mit dem Gedanken spielt von Traktor auf CDJ’s umzusteigen. Vielleicht hast Du ja aus den gleichen Gründen wie ich damit gehadert?

MixMasterG, der Entwickler von DJCU, hat übrigens vor kurzen auch einen Konverter für Rekordbox zu Engine (für die neuen Denon SC5000 Player) programmiert. Darüber werde ich separat berichten.

 

Habt Ihr auch schon Erfahrungen bezüglich Konvertierungen gemacht?

Würde mich über ein Feedback freuen!

Das DJ Conversion Utility for MacOS könnt ihr hier kaufen.

Preis: $ 6,95

 

 

 

 

 

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Native Instruments präsentiert neue TruTorials für TRAKTOR

Native Instruments präsentiert eine neue Sammlung wertvoller Video-Tutorials für Traktor zu den Themen:

BEAT JUMPS, INFINITE LOOPS, HOTCUE JUGGLE, FOUR PLAY, DUB FREEZE, PHAT LOOPS, WASHED OUT TRANSITION, HOT CUE CHORDS, STRETCH OUT

Die kurzen Videos zeigen Tipps und Tricks wie Du dein Set in wenigen Schritten interessanter gestalten kannst.

 

Hier die Übersicht:

 

 

 

 

 

 

 

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Neu: Traktor Kontrol S5 – STEMS-Controller

Native Instruments stellt mit dem Traktor Kontrol S5 eine kleinere Version des S8 vor, der mit seinen integrierten Displays für die STEMS-Steuerung ausgelegt ist. Wie beim S8 kommt auch dieser Controller ohne Jogwheels aus. Mit weniger Bedienelementen als der S8, fällt der S5 etwas kleiner aus. Dies schlägt sich auch im Preis nieder.

Der S5 im Vergleich zum S8

Im wesentlichen fällt beim S5 der Stand-Alone-Mixer und die DVS-Tauglichkeit weg, da die Soundkarte lediglich einen AUX-In besitzt. Auf der Bedienoberfläche gibt es keine Einzelfader für STEMS oder Remixdecks und es fehlen ein paar Buttons zum Editing.

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Einschätzung

Ich hatte schon im Januar zum Release des S8 bei NI mehrmals um ein kurzes Interview gebeten, um eine bessere Vorstellung von dem zu bekommen, was NI vor hat und wie sie den momentanen DJ-Markt sehen. Leider gab es nie eine Antwort, so dass ich mir meinen Senf selbst anrühren musste – und der sieht so aus:

STEMS und der S8 ergeben auf jeden Fall eine schlüssige Kombi, die sowohl vom Bedienkomfort als auch von der Zusammenführung von DJing und Remixing Sinn ergeben. Gerade im Hinblick auf das Arbeiten mit mehreren Spuren ist es, meiner Meinung nach, das A und O die Bedienung so intuitiv und schlüssig zu halten, wie nur möglich. Live Remixing, sei es mit STEMS oder Ableton ist im DJing kein Einsteiger Ding und bedarf bestimmter Grundkenntnisse. Und auch für Pro´s ist es keine Selbstverständlichkeit, dass man einen S8 noch intuitiv bedient, wenn es beim Gig mal etwas heißer her geht (was das bedeutet überlasse ich deiner Vorstellungskraft 😉 ).

Beim Traktor Kontrol S5 kommen bei mir gleich mehrere Zweifel auf:

1. Um STEMS ausgiebig zu bedienen fehlen dem S5 ein paar Knöpfe und Regler.

2. Dafür, dass der S5 keine Jogwheels hat ist er mit 799.- etwas teuerer als ein Numark NV. Ob das das STEMS-Feature aufwiegt?

3. Ohne Jogwheels ist die Zielgruppe des S5 kleiner als beim Traktor Kontrol S4. Und da das Arbeiten mit STEMS aktuell noch ein Nerd-Ding ist, wird es ebenfalls nicht die Masse ansprechen.

Auch wenn der S5 nicht den S4 ersetzen wird und er eine etwas andere Art von DJ anspricht frage ich mich nach dem Release des S8, was NI sich dabei gedacht hat mit einem STEMS-REMIX-TWITCH um die Ecke zu kommen, wenn Pioneer gerade mit seiner Rekordbox-Welt zum Überholvorgang ansetzt?

Vielleicht sehe ich das ein wenig zu verbohrt? Was denkst Du?

Preis: 799.- Euro

Lieferzeit: Oktober 2015

Zur Herstellerseite

Traktor Kontrol S5

TRAKTOR KONTROL S5

STEMS sind das große Ding bei NATIVE INSTRUMENTS. Dem trägt auch der neu vorgestellte KONTROL S5 Rechnung. Weiterlesen

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TRAKTOR PRO 2.9 bringt STEMS

Das neue Dateiformat STEMS hat das Zeug zum Game Changer, mit TRAKTOR PRO 2.9 erlebt es seine Premiere. Zur Geburtsfeier räumt NATIVE INSTRUMENTS auf passende Controller Rabatte ein. Weiterlesen

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Traktor Pro 2.9 – NI STEMS Audioformat jetzt offiziell

Native Instruments hat nun das neue STEMS Audioformat zusammen mit dem Traktor Update 2.9 verkündet. Im gleichen Zug wirbt NI mit zusätzlichen Rabatten auf STEMS-kompatible Hardware wie den S8, D2 und F1. Das STEMS Audioformat wird nun auch offiziell von Online Musikhändlern wie BeatportTraxsourceJuno und weitern Shops angeboten.

Die STEMS aus dem Video gibt es hier zum freien Download.

Einschätzung

Das STEMS Format ist für Loopbasiertes Auflegen eine super Sache. Es ist intuitiv bedienbar und ermöglicht mit einem entsprechenden Controller einen Workflow wie man ihn bisher nur von Ableton Live kannte. Es muss aber nicht unbedingt ein NI-Controller sein, denn Traktor Pro 2.9 bietet auch für STEMS ein freies MIDI-Mapping. Ansonsten liefert Traktor Pro 2.9 angeblich Bugfixes und Performance Verbesserungen. Ob das wirklich so ist, würde ich eher einem längeren Spieltest unterziehen. In diesem Sinne: Wenn Du nun von diesem Update angefixt bist, vergiss nicht vorher ein Backup zu machen, um eventuell diesen Schritt rückgängig machen zu können! 😉

PS: Producer müssen sich leider noch gedulden, denn der STEMS Editor ist immer noch nicht verfügbar! 🙁

Zur NI Website

STEMS Controller kaufen!

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Neues zu STEMS

Noch ist es ruhig um das neue Dateiformat von NATIVE INSTRUMENTS. Die Ruhe vor dem Storm? Oder die Ruhe auf dem Friedhof der guten Ideen, wo die STEMS straight hinfahren werden? Ein Beitrag um Fragen und Antworten. Weiterlesen

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STEMS Creator Tool – Erste Bilder vom File Editor

Stems Creator ToolNachdem Native Instruments zur Musikmesse das neue STEMS Audioformat vorgestellt hat, wartet man bisher noch vergeblich darauf die neuen Möglichkeiten testen zu können. Seit kurzem gibt es von NI eine STEM-Microsite, die das Thema noch mal von Anfang bis Ende durchkaut. Darunter auch erste Bilder vom STEMS Creator Tool, dem Editor, der es ermöglichen soll, dass man STEMS selbst erstellen kann. Leider ist der Editor noch nicht fertig. Ein Lieferdatum ist mir leider noch nicht bekannt. Traktor Kontrol D2 User werden wohl noch etwas Geduld haben müssen, bis sie das eigentliche Kernfeature ihres neuen Controllers nutzen können.

Mehr Infos zu STEMS findest Du hier.

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Test: Zomo Flightcase S8 – Da seh ich schwarz!

Wer einen vierstelligen Betrag in die Zukunft des DJing investiert, hat natürlich keine Lust, dass bei der ersten Fahrt zum Gig im Kofferraum ein Poti abbricht. Wir sind der Frage nachgegangen, wie Du deinen Kontrol S8 schützen kannst. Dafür haben wir uns das Flightcase S8 Plus NSE von Zomo angeschaut. Wie komfortabel und sicher Dein Traktor Kontrol S8 ist und ob sich der Aufpreis im Vergleich zum Originalcase lohnt, erfährst Du in unserem Test.

Denn die Nacht ist dunkel…

… und das Case ist es ebenso. Im Gegensatz zu den meisten Cases wurden die Aluprofile und Kugelecken schwarz lackiert – NSE steht nicht umsonst für Night Style Edition. Die Innenpolsterung aus grauem Schaumstoff bringt zwar auch nicht mehr Licht ins dunkel, ist dafür aber variabel. Das macht auf den ersten Blick wenig Sinn. Denn von einem speziellen Controllercase sollte man erwarten, dass alles ohne Probleme passt. Und das tut es glücklicherweise auch. Die zusätzlichen Schaumstoffpads kommen beispielsweise dann zum Einsatz, wenn du deinen S8 im Live-Einsatz lieber schräg stellen möchtest (NI nennt das Performance-Position).

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Neben dem S8 passt auch ein Laptop ins Case. Eigens hierfür ist eine Laptopschiene integriert. Im Live-Einsatz finden hier Geräte bis 17″ platz. Beim Transport wird der Laptop mit Klettband gesichert und die Laptopschiene wiederum schützt den S8 von oben. Je nach Größe des Laptop passt Live auch noch ein bisschen Kleinkram auf das Tray. Eine extra Kabelöffnung für das Netzteil verhindert den üblichen Kabelwirrwarr.

Last but not least gibt es natürlich auch zwei Klappen im Gehäuse, um Zugriff auf die Anschlüsse und frontseitigen Bedienelemente des S8 zu gewähren.

Verarbeitung

Insgesamt macht das Case einen robusten Eindruck. Laut Informationen des Herstellers wurde dickeres Sperrholz als üblich verwendet. Der Schaumstoff macht ebenfalls einen guten Eindruck. Der S8 wird sicher in Position gehalten, gleichzeitig ist das Material flexibel genug, um nicht auszuleiern. Wir haben kurzerhand unser Lab-Versuchskaninchen gebeten sich auf das Case draufzustellen. Zomo S8 Plus NSE Bei keinem der beiden Versuchsobjekte ließ sich eine Veränderung beobachten. Wegen mangelndem Alltagsbezug haben wir den “Draufspringtest” ausgelassen. Gegen fliegende Torten ist es aber ebenfalls sicher. Bei den Schienen der Laptopablage läuft alles bestens. Im Gegensatz zu anderen deutschen Schienensystemen, kam es hier während des Tests zu keinerlei Ausfällen oder Streiks. Wie man das von Cases so kennt, wird der Deckel mit Butterflyschlössern gesichert. Diese haben zusätzlcih Ösen für Vorhängeschlösser. Der Tragegriff vermittelt einen sicheren Eindruck und bietet ausreichenden Tragekomfort. Ein Spaziergang wird der Transport dadurch trotzdem nicht: vollbepackt wiegt das Case gut und gerne 20kg.

Live

Zum Live-Einsatz gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer: Deckel auf, Front- und Rückklappe ab, Tray wegschieben, losrocken! Die Bedienelemente und Anschlüsse des S8 sind dabei alle gut zugänglich. Ein kleiner Wermutstropfen ist die Arbeitshöhe des S8 im Case, die etwas höher als ein Technics liegt. Das ist aber nur interessant, wenn Du neben dem S8 noch weiteres Equipment in dein Setup einbindest.

Frontleiste

Frontleiste

Fazit

Das Zomo S8 Case NSE überzeugt sowohl Live, als auch beim Transport. Verarbeitung und Stabilität bieten keinen Grund zur Sorge. Mit 219,- € schlägt es insgesamt etwas teurer zu buche, als das offizielle Native Instruments Case. Mit dem durchdachten Laptop Tray geht das Zomo Case aber noch einen Schritt weiter, was den Aufpreis durchaus rechtfertigt. Lässt man die acht Ecken außen vor, ist das Zomo S8 Case NSE also eine absolut runde Sache.

• Maße: 52,5 x 69 x 20 cm
• Gewicht: 12,95 kg

Link zur Herstellerseite

Hier kaufen

Zomo Flightcase S8 Plus NSE

Zomo Flightcase S8 Plus NSE
9.25

Verarbeitung

10/10

    Features

    9/10

      Pro

      • Sehr stabil
      • Laptopschiene
      • Kabelführung

      Contra

      Native Instruments Stems

      Lets talk about STEMS

      Ein Thema, welches aus DJ-Sicht den Sommer bestimmen könnte sind die STEMS, das neue Dateiformat von NATIVE INSTRUMENTS. Könnte, Konjunktiv II. Weiterlesen

      Komplete Kontrol

      Komplete Kontrol Demonstration, Musikmesse 2015

      Beim Native Instruments Product Showcase gab es auch Neuigkeiten über die Zukunft von Komplete und Maschine.
      Was es mit den neuen Features auf sich hat, seht ihr in unserem Video

      Stems

      STEMS Demonstration, Musikmesse 2015

      Beim Native Instruments Product Showcase, im Rahmen der Musikmesse 2015, gab es einen guten Einblick in das neue STEMS Format.

      Kontrol D2 Rückansicht

      Traktor Kontrol D2 – Alle Fakten auf einen Blick

      Wir hatten hier bereits vom Traktor Kontrol D2 Teaser auf der Winter Music Conference in Miami berichtet. Nun gibt es die ersten offiziellen Fakten zum neuen Deck-Controller, der praktisch ein Drittel des S8 ist.

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      Features:

      • Portable, fortschrittliche Steuerung für die Decks der TRAKTOR-Software
        4 berührungsempfindliche Remix Deck-Fader und -Drehregler zur Remix Deck-Steuerung
      • Brillantes Farb-Display zeigt Pop-Up-Displays und Panels
      • 8 Multi-Color-Pads zum Triggern von Samples, Cue-Punkten, Loops oder Beat-Jumps
      • 14 berührungsempfindliche Regler und Fader für intuitive Kontrolle der TRAKTOR-Software
      • Der Touch-Strip bietet taktile Kontrolle über Track-Position, Pitch-Bend und mehr
      • Schneller Zugriff auf Track-BPM und -Tonart sowie auf Effekte, Filter und Remix-Deck-Parameter
      • Flexible FX-Unit mit mehr als 30 hochwertigen Studio-Effekten und Makro FX
      • 4 ausklappbare, mit Gummi beschichtete Füße bringen den Controller auf die Standard-Bauhöhe von DJ-Hardware
      • Netzteil-Splitter-Kabel und integrierte USB-Ports zum Anschließen von weiteren Controllern

      Fazit

      Bis auf Preis und Lieferzeit lies sich das meiste aus dem Teaser schon herausfinden. Und nach der Bekanntgabe von STEMS ist das Geheimnis über die 4 Spuren im Display des D2 auch gelüftet. Mit 499.- Euro liegt der Traktor Kontrol D2 etwas höher als ich es persönlich geschätzt hätte, gerade im Hinblick darauf, dass er nur ein Drittel vom S8 ohne Soundkarte ist. Der Preis wird aber weniger den Erfolg des D2 ausmachen, da er schon jetzt die DJs in zwei Lager spaltet. Letztendlich wird der D2 sein volles Potential entwickeln können, wenn STEMS real werden und sie die Zukunft im DJing neu definieren. Man wird vermutlich erst in einem halben Jahr erste Prognosen erwarten können.

       

      Preis: 499.- Euro

      Lieferzeit: Mai 2015

      Hier zum besten Preis kaufen mit 3 Jahren Garantie

       

      Kontrol D2

      TRAKTOR KONTROL D2

      Seit heute ist es offiziell. Der neue Controller von NATIVE INSTRUMENTS heißt D2.  “Das Deck der Zukunft ist da“. Sagt der Hersteller. Weiterlesen

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      STEMS – NI stellt neues Audioformat für DJs vor

      Unter dem Namen STEMS stellte Native Instruments auf der Winter Music Conference in Miami ein neues Multikanal Audioformat vor, dass es erlaubt Tracks in ihre Bestandteile zu zerlegen. Damit soll es möglich sein maximal 4 Elemente wie z.B. Drums, Basslind, Melodien und Vocals separiert abspielen zu können, um daraus neue Kombinationen im Mix zu schaffen oder auch einzelne Elemente mit Effekten zu bearbeiten. In Traktor Pro sollen STEMS in einem Update ab Sommer 2015 abspielbar sein. Wie das ganze im Detail aussieht, hat Ean Golden von DJTechtools ganz gut erklärt.

       

      Online Musikshops wie Juno, Beatport oder Traxsource haben bereits die Unterstützung des neuen Formats zugesagt. Die Erstellung von STEM-Dateien soll offen gelegt werden, so dass Producer, ob groß oder klein, die Möglichkeit haben ihre Tracks im neuen Format kostenfrei anzubieten. Da STEMS als MP4 Containerformat ausgegeben werden, in denen sich die 4 Einzelspuren befinden, können die Dateien auch von anderen Softwares wie z.B. Serato DJ oder iTunes abgespielt werden. In wieweit dies dann in der jeweiligen Software angesteuert werden kann, hängt natürlich vom Hersteller ab. In Traktor Pro soll das Abspielen von STEMS schon diesen Sommer möglich werden. Zwar wird das GUI erst einmal keine Steuerflächen aufweisen, jedoch wird das ganze per MIDI-Befehl anwählbar sein.

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      4 STEM-Spuren auf dem Traktor Kontrol D2 Display

      Einschätzung

      Ich muss zugeben, dass ich vor ein paar Tagen noch relativ skeptisch gegenüber dem ganzen #FutureofDJing Ding von NI war. Mit dem neuen Audioformat steht das ganze Live-Remix-Thema in einem neuen Licht und lässt den Weg, den NI im DJ-Bereich eingeschlagen hat, etwas verständlicher wirken. Ob STEMS sich irgendwann durchsetzen werden wird, wie bei vielen neuen Dingen, die Zeit zeigen. Es wird vermutlich erst ein mal ein Nerd-Feature bleiben, dass für die Mehrheit der DJs im Tagesgeschäft kaum Relevanz zeigen wird. Für all diejenigen, die sich sowieso mit Mashups und Remixing beschäftigen, dürften STEMS eine Erleichterung im Workflow bedeuten. Ich bin gespannt wie DJs die neuen Möglichkeiten kreativ einsetzen werden, egal ob Mix-DJ oder Turntablist. Persönlich kann ich mir auch schon einiges ausmalen, um einem Set noch ein paar Extras zu verpassen.

      Dass NI das neue Audioformat für jeden zugänglich macht, hat mich schon ein wenig überrascht. Und irgendwie mag ich es noch nicht so recht glauben, dass dieser Move ganz ohne Hintertürchen daher kommt. Vielleicht sind gewisse Features nur durch In-App-Käufe erhältlich… Warten wird einfach ab…

      Was denkst Du über STEMS? Technik-Schnick-Schnack oder Meilenstein in der DJ-Technik?

       

       

      Stems Native Instruments Audio Format Multitrack

      STEMS – Multitrack Audio Format

      NATIVE INSTRUMENTS stellt mit STEMS ein neues Dateiformat vor, welches von der Idee her nicht wirklich neu ist. Aber es könnte in dem Fall tatsächlich ein Meilenstein im digitalen DJing werden. Weiterlesen

      Traktor Kontrol D2 neben Allen & Heath Mixer

      Teaser: NI Traktor Kontrol D2 auf der WMC

      Am Donnerstag den 26.3.2015 erreichte mich die Info, dass auf der Winter Music Conference in Miami (USA), Native Instruments etwas Neues anteasern wird. Dort sollte während des 24-stündigen Live Streams vom Red Bull Guest House etwas zu sehen sein, mit dem Dubfire, MK und Uner angeblich auflegen. Da mir mein Schlaf wichtiger war, als unter der Woche um 2 Uhr Nachts ein DJ-Set zu verfolgen habe ich erst ein mal abgewartet, was die anderen Blogger zu berichten haben, die vielleicht etwas näher am Geschehen waren.

      Traktor Kontrol D2 neben Allen & Heath Mixer

      Traktor Kontrol D2 neben Allen & Heath Mixer

      DJ Worx  hat ein paar schöne Aufnahmen zusammengestellt, die den Traktor Kontrol D2 von mehreren Seiten zeigen.

      Was steckt drin?

      Der Traktor Kontrol D2 ist ein modularer Controller mit integriertem USB-Hub, um mehrere Geräte mit einander verbinden zu können. Im Groben sieht er aus wie die Deckseite eines S8 und lässt sich dank klappbarer Beine anwinkeln, um so einen besseren Blick auf die Screens und die Arbeitsfläche zu bekommen. Material und Bedienelemente werden höchstwahrscheinlich auch vom S8 stammen. Rückseite des D2 weisst 2 USB Typ A- und einen USB Typ B-Anschluss auf. Eine internes Audio-Interface ist nicht vorhanden. Der Traktor Kontrol D2 wird vermutlich etwas größer als die anderen Module von NI sein (X1,F1, Z1). Und da hier, wie beim S8, ebenfalls Screens verbaut sind, dürfte der noch unbekannte Straßenpreis vermutlich über 200 Euro liegen.

      NI Traktor Kontrol D2 Display

       

      Einschätzung

      Der geteaste Traktor Kontrol D2 spaltet jetzt schon die DJs-Technik Interessierten in 2 Lager. Als Modularer Controller  sehen ihn einige als NI´s Antwort auf die allseits bekannten Pioneer CDJs, die ebenfalls als MIDI-Controller eingesetzt werden, wobei  man hier strickt daran festhält, das die “Zukunft des DJings” keine Jogwheels braucht. Das andere Lager wird wahrscheinlich eher enttäuscht sein, da sie sich vielleicht ein Gerät gewünscht haben, dass mit einem Jogwheel bestückt ist und dann komplett ohne Computer auskommt. Fakt ist, dass der D2 als Modul für Traktor seine Zielgruppe weiterhin im Pro Bereich findet, denn die Auslegung auf  das Live Remixing ist bis jetzt noch nicht jedermanns Sache und gehört auch nicht zu den Basics des Auflegens. DJs die gerne im externen Modus mixen und lieber am Club-Pult stehen, statt eine komplette Konsole mitzubringen kommen für den D2 genauso in Frage, wie solche, die eine Erweiterung zu ihrem Z1 oder Z2 suchen.

      Persönlich würde ich den D2 als Add-On in meinem Traktor DVS Set sehen, wobei ich bedenken hätte, ob 2 von der Sorte nicht schon wieder zu viel Gepäck wären. Auch als Nicht-Scratcher käme der D2 als Stand Alone Lösung bei mir nicht in Frage, da das Fehlen eines Jogwheels sich für mich wie eine Lähmung beim Auflegen anfühlen würde. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, die mehr auf meiner Arbeitsweise basiert statt alles ohne Jogwheels schlecht zu reden oder gar die Sync-Button Diskussion neu zu entfachen. Letztendlich ist es natürlich auch eine Frage des Budgets. Und da der Preis und die Lieferzeit noch nicht bekannt sind, kann man getrost bis zur offiziellen Bekanntgabe von NI oder der Musikmesse in Frankfurt, die ab dem 15.4.15 los geht, abwarten.

      Strategisch gesehen

      Mit dem erscheinen des Traktor Kontrol D2 und der kürzlich veröffentlichten Kompatibilität des Pioneer CDJ-900nexus und dem XDJ-1000 mit Traktor Pro, ist es recht unwahrscheinlich, dass NI ein Modul mit Drehteller heraus bringt.

      … also kann man sich natürlich weiterhin mit anderen DJs darüber streiten ob Live Remixing die Zukunft ist? Ich frage mich an dieser Stelle immer, ob bei all dieser Hype Generierung auch mal daran gedacht wird, was diese Spaltung denn für die Zukunft des DJs bedeutet? Muss man sich für ein Lager entscheiden und ist dann in einer Produktwelt  gefangen, die mit Indoktrination von den wirklichen alltäglichen Probleme des DJs ablenkt? Platzprobleme, Kabelsalat und Inkompatibilität zum anderen DJ sind keine Seltenheit und ein Beweis dafür, dass man sich weiter von einem Standard entfernt, als ihn herbei zu führen. Und welche Aufgabe haben noch mal die Onboard Screens, wenn man den Rechner trotzdem mitschleppen muss? Ach ja, sie sollen den Blick woanders hinlenken, aber nicht zum Publikum, oder? 🙂

      Traktor Kontrol D2

      TRAKTOR KONTROL D2

      Seit heute ist es offiziell. Der neue Controller von NATIVE INSTRUMENTS heißt D2.  “Das Deck der Zukunft ist da“. Sagt der Hersteller. Weiterlesen

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      Pioneer CDJ-900NXS und XDJ-1000 bekommen Traktor Pro Einbindung

      Früher gab es mal eine regelmäßige und offizielle Fragen & Antwort Runde im NI-Forum, die Verbesserungsvorschläge für Traktor, mit Hilfe der Forumsmitglieder, aufnahm. Leider ist dies mit der Zeit verstummt oder es geschieht wahrscheinlich hinter verschlossenen Türen.

      Die NI-Forums Moderatorin DJ Freshfluke hatte vor kurzem ein paar Fragen an den NI-Support gestellt und auch ein paar interessante Antworten bekommen. Hier sind die 3 wichtigsten Erkenntnisse aus der Befragung:

      • Pioneer CDJ-900nexus & XDJ-1000 HID-Support in Traktor Pro
      • Metadaten Sync zwischen Traktor DJ und Traktor Pro 2 – keine Lösung in Sicht.
      • Die Integration von Maschine in Traktor Pro ist auf dem Weg

      Pioneer CDJ-900nexus & XDJ-1000 HID-Support in Traktor Pro

      Native Instruments scheint bereits an der HID-Implementierung für die beiden Player zu arbeiten und es soll sie mit dem nächsten Release geben. Für DJs, die sich die teuren Pioneer-Player nicht zu hause hinstellen können bedeutet das ein kleiner Segen, denn auf diesem Weg können sie Traktor Pro auch im Club nutzen ohne ihre Musiksammlung auf ein USB-Medium zu transferieren – eine riesige Erleichterung, wenn man mit Cue-Punkten und Beatgrids arbeitet. Eigentlich schien alles so auszusehen, als ob NI den weiteren HID-Support für Traktor Pro (der CDJ-2000nexus wurde zuletzt HID gemappt) einstellen und Pioneer sich mit der Serato DJ Integration begnügen würde. Das scheint dann glücklicherweise hinfällig zu sein und könnte aber gleichzeitig bedeuten, dass NI keine Hardware in diesem Segment plant.

      Zur Info:

      Anders als das MIDI-Mapping wird das HID-Mapping in Traktor Pro direkt von den Entwicklern in die Software integriert. Das ist natürlich etwas aufwendiger und kostet vermutlich auch Geld, jedoch bietet das HID-Protokol mehr Steuermöglichkeiten und arbeitet wesentlich präziser.

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      Metadaten Sync zwischen Traktor DJ und Traktor Pro 2 – keine Lösung in Sicht.

      Es gibt einige DJs, die sich gewundert haben, dass es keinen Metadaten Sync zwischen der Traktor DJ App und Traktor Pro 2 mehr gibt. Der Vorteil war nämlich, dass man so bequem die Trackvorbereitung unterwegs über das iPhone oder iPad erledigen und die gespeicherten Cue-Punkte, Grids, etc. relativ komfortabel mit Traktor Pro synchronisiert werden konnten. Der Grund warum das nicht mehr funktioniert scheint wohl an einer absichtlichen Änderung in iTunes zu liegen, die eine Synchronisation unmöglich macht. Da man sich hier nicht mehr auf Apple verlassen möchte, wird aktuell noch nach einer anderen Lösung gesucht. Bisher aber noch ohne Erfolg.

      Die Integration von Maschine in Traktor Pro ist auf dem Weg

      Serato und Ableton hatten es vor Jahren mal mit THE BRIDGE möglich gemacht die Sound- und Loopgenerierung in eine DJ-Anwendung zu integrieren. Bei NI hat man das mit Maschine und Traktor Pro ebenfalls erwartet, jedoch blieb dieser Schritt bisher aus. Aktuell kann man angeblich bereits Traktor Pro und Maschine per MIDI-Clock syncen und Loops in die Remixdecks ziehen (ich hab das noch nicht getestet). Wie die weitere Integration von Maschine in Traktor Pro aussehen wird ist noch nicht bekannt, jedoch wurde schon mal so viel verraten, dass es auf dem Weg ist. Leider wird dies wohl noch ein paar Monate dauern.

      Quelle: NI-Forum